Pressen.
Hydraulische Spaltzylinder trennen Beton entlang vorgebohrter Linien. Nahezu lautlos. Kontrollierbar. Mit sauberer Bruchfläche.
Hydraulik statt Hammer.
Manche Betonblöcke sind zu massiv für die Säge und zu wertvoll fürs grobe Stemmen. Hier kommt das Press- oder Spaltverfahren ins Spiel: Wir bohren entlang der gewünschten Trennlinie, setzen Spaltzylinder ein und drücken den Beton kontrolliert auseinander.
Das Verfahren ist nahezu lautlos und vibrationsfrei. Eine ideale Wahl, wenn Lärm- oder Erschütterungsauflagen gelten — oder wenn die Nachbarn auch noch Kunden sind.
Wann Pressen die richtige Wahl ist
- Trennung dicker Betonfundamente in der Innenstadt
- Abbruch in lärmempfindlichen Umgebungen (Klinik, Schule, Hotel)
- Wenn das verbleibende Bauteil unbeschädigt bleiben muss
- Als Vorbereitung für späteren Maschineneinsatz
- Verfahren
- Hydraulischer Spaltzylinder
- Vorbereitung
- Bohrlöcher entlang der Trennlinie
- Lärm
- Nahezu lautlos
- Erschütterung
- Praktisch keine
- Bruchfläche
- Sauber, oft ohne Nachbearbeitung
- Einsatzort
- Innenraum · Lärmschutzzonen · Krankenhaus
Häufige Fragen zu Beton pressen
Wie funktioniert das Beton-Pressen genau?
Wir bohren zunächst eine Reihe von Löchern entlang der gewünschten Trennlinie. In diese Löcher werden hydraulische Spaltzylinder eingesetzt und mit hohem Druck aktiviert. Der Beton bricht entlang der Löcherreihe — kontrolliert, nahezu lautlos, ohne Erschütterung.
Für welche Betondicken ist das Pressverfahren geeignet?
Das Pressverfahren ist für praktisch jede Betondicke geeignet, da der Bohrlochabstand angepasst werden kann. Es ist besonders interessant für sehr massive Bauteile (ab ca. 50 cm), bei denen Sägen oder Stemmen zu aufwändig wäre.
Wie sauber ist die Bruchfläche nach dem Pressen?
Die Bruchfläche entlang der Bohrlöcher ist relativ sauber und braucht oft keine Nachbearbeitung. Sie sieht natürlich anders aus als ein Sägeschnitt — wer eine absolut ebene Fläche braucht, kombiniert Pressen mit anschließendem Schleifen.
Wo wird das Pressverfahren typischerweise eingesetzt?
Überall dort, wo Lärmschutzauflagen gelten oder Erschütterungen problematisch wären: Kliniken, Schulen, Hotels, denkmalgeschützte Gebäude. Auch für Fundamente in der Innenstadt, wo ein Kompressor-Abbruch nicht möglich ist.